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Benzos

Xanax: Wirkung und Nebenwirkungen

Benzodiazepine wie Xanax, Tavor oder Valium sind eigentlich Medikamente, verschrieben bei Angst, Panik, Schlafproblemen oder epileptischen Anfällen. Genommen werden sie aber oft aus anderen Gründen: Schulstress, Streit zuhause, Weltschmerz. Anders als bei Keta, Mephe oder Emma geht es hier nicht darum, mehr zu spüren – sondern weniger.

Xanax, Tavor & Co. können genauso oder noch krasser abhängig machen als illegale Pillen. Fehlt der dämpfende Effekt plötzlich, drohen Panikattacken, Schlafstörung, Delirium und Entzugskrampfanfälle – im schlimmsten Fall sogar Tod. Nur der Entzug von Alkohol, GHB/GBL oder Benzos kann so lebensgefährlich werden.

Aus Folge 2: Was dein Rausch über dich verrät

Was sind die Xanax Wirkungen und Nebenwirkungen? Benzodiazepine, wie Xanax, Tavor oder Valium sind eigentlich Medikamente. Verschrieben werden die Tabletten bei Anxiety, Panik, Schlafproblemen oder auch epileptischen Anfällen. Genommen werden sie aber oft aus anderen Gründen: Schulstress? Tavor. Weltschmerz? Valium. Streit zuhause? Xanax. Anders als bei Keta, Mephe und Emma geht's hier nicht darum, mehr zu spüren. Sondern weniger.

Auch die BOJE-Studie vom Gesundheitsministerium zeigt: Jugendliche nehmen Benzos zum Runterkommen nach anderen Drogen, zum Schlafen, zur Entspannung und zur Selbstmedikation von Angst oder depressiven Symptomen.

Anders gesagt: Es geht immer weniger um Party und immer mehr um Realitätsflucht. Das „Warum" hat sich geändert, das „Wie" und „Wo" auch. Konsum findet immer öfter alleine statt – zuhause, zwischen Vorlesung, Nachtschicht, Family-Stress und unbeantworteten WhatsApps.

Und während deine WhatsApps auf unread bleiben, spamt dein Kopf dich weiter zu. Genau da kommt GABA ins Spiel: GABA schließt Chats, muted und dreht die Lautstärke runter. Substanzen wie Benzos, Z-Drugs, G und Alkohol verstärken die dämpfende Wirkung des körpereigenen GABA-Systems und machen ruhiger, müder, entspannter.

Und was macht das Zeug für Gen Z und Alpha so attraktiv? Es ist verdammt alltagstauglich. Kein Rauchen. Kein Ziehen. Kein Spritzen… Schmeiß 'ne Xanny wie 'ne Ibu. Die Pharma-Optik vermittelt Safety. Aber deinem Gehirn ist es egal, ob die Substanz aus‘m Club, vom Dealer oder aus der Hausapotheke kommt – Benzos können genauso oder noch krasser abhängig machen als illegale Pillen. Und ist die Packung leer, musst du den Shit auf dem Schwarzmarkt holen. Da gibt's keine Packungsbeilage, keine Qualitätskontrolle und keinen Kundenservice. Nur Pillen, die aussehen wie Medikamente, oft aber gefälscht, falsch dosiert oder mit anderen Wirkstoffen versetzt sind.

Und auch der Real Deal unter dem Markennamen Xanax kommt mit Nebenwirkungen: heftige Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsprobleme bis zu Black-Outs und emotionaler Taubheit. Wer süchtig ist und das Zeug ganz allein absetzen will: Just Don’t!

Wenn GABA im neuronalen Gruppenchat auf einmal fehlt, geht er komplett gaga. Das bedeutet: Panikattacken, Schlafstörung, Delirium, Entzugskrampfanfall und im schlimmsten Fall sogar Tod.

No joke: Nur der Entzug von Alkohol, GHB/GBL oder Benzos kann lebensgefährlich werden. Alle anderen Entzüge sind zwar unangenehm bis bodenlos scheiße, aber in der Regel nicht lebensgefährlich.

Kurzer Disclaimer: Auch ohne Abhängigkeit können Benzos richtig gefährlich werden. Vor allem im Mix. Benzos plus Alk, G, Opioide oder Keta? Wenn mehrere Substanzen gleichzeitig auf die Bremse treten, macht dein Körper irgendwann einfach aus. Aus Runterkommen wird dann schnell nicht mehr Hochkommen. Bewusstlosigkeit, Erbrechen, Atemstillstand.

Quellen
  1. BOJE-Kurzbericht (Bundesministerium für Gesundheit). Prävalenzen Benzodiazepine und medizinische Opioide bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.