HighonFAQts

Ob du konsumierst oder nicht, entscheidest du. Wir sorgen dafür, dass du weißt, worauf du dich einlässt. High on FAQts ist die Harm-Reduction-Kampagne von FAQ YOU und der Charité – über Drogen, Konsum, Risiken und alles, was du wissen solltest, um informierte Konsumentscheidungen zu treffen.

Disclaimer: Einen risikofreien Konsum gibt es nicht.

  • Ab 3. September
  • Jeden Donnerstag eine neue Folge
  • 5 Folgen
  • FAQ YOU × Charité
  • Fakten statt Verbote
Thumbnail Folge 1: Host mit geflochtenen Zöpfen hält abwehrend die Hand hoch, daneben „High on FAQts“ und „500x stärker als Heroin“ vor gelbem Grund mit Pillen-Grafik
Aktuelle Folge

500x stärker als Heroin

Warum Fentanyl nicht mehr das größte Problem ist

Release-Kalender

Jeden Donnerstag gibt's eine neue Dosis High on FAQts.

Nächste Dosis in
Warum's das gibt

Du denkst, du checkst die Drogenszene?Die Szene checkt sich selbst nicht mehr.

Die Drugs sind neu. Das „Warum“ ist neu. Das „Wie“ auch. Das Krasse daran? Niemand ist drauf vorbereitet! Europa wird von einer Welle Research Chemicals geflutet. Mephedron. Monkey Dust. Nitazene. Drogen, die klingen wie WLAN-Passwörter, 500-mal stärker sein können als Heroin oder nach Katzenpisse riechen. Die Substanzen verändern sich. Die Motive verändern sich. Die Konsumrealität verändert sich. Das Ergebnis: Halbwissen und gefährliche Mythen. Aber: Wenn Konsum Realität ist, sollte Aufklärung es auch sein.

High on FAQts ist ein gemeinsames Projekt von FAQ YOU und der Charité: Ärzt:innen, Forscher:innen und Psycholog:innen der Charité liefern wissenschaftlich geprüfte Fakten, FAQ YOU übersetzt sie für Social Media – direkt, verständlich und so, dass sie wirklich jede:r versteht.

89,3 %
der Erwachsenen in Deutschland haben im letzten Jahr Drogen konsumiert – Alkohol mitgezählt.
44.000
Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Alkoholkonsum.
48 t
synthetische Cathinone wurden 2024 in der EU sichergestellt.
1 ∕ 4
Personen mit ADHS wird irgendwann Cannabis-abhängig.
2.137
Todesfälle im Zusammenhang mit illegalen Drogen wurden 2024 in Deutschland registriert.

Falsche Infos sind gefährlicher als gar keine –weil sie falsche Sicherheit erzeugen.

Schon gewusst?

Mephedron

2024 waren mehr als zwei Drittel aller als Mephedron gelabelten Proben beim Drug-Checking falsch gelabelt – 300 von 422 enthielten etwas anderes.

0104

Wissenschaft trifft Konsumrealität

Fünf Folgen High on FAQts. Wissenschaft trifft Konsumrealität: mit Expert:innen aus Forschung, Medizin und Suchthilfe – und Menschen, die Konsum aus eigener Erfahrung kennen. Ab 3. September, jeden Donnerstag eine neue Folge.

  1. Thumbnail Folge 1: Host mit geflochtenen Zöpfen hält abwehrend die Hand hoch, daneben „High on FAQts“ und „500x stärker als Heroin“ vor gelbem Grund mit Pillen-Grafik
    Darum geht's

    Mephedron. Monkey Dust. Nitazene. Drogen, die klingen wie WLAN-Passwörter, 500-mal stärker sein können als Heroin oder nach Katzenpisse riechen. Folge 1 schaut auf neue Substanzen, die die Drogenszene verändern – und eine Realität, bei der manchmal selbst die Drogenszene nicht mehr hinterherkommt.

    Kapitel der Folge
    1. 01Was ist Mephedron?
    2. 02Monkey Dust – Droge & Wirkung
    3. 03Synthetische Cannabinoide = Cannabis 2.0?
    4. 04Fentanyl-Krise Deutschland: Was ist dran?
    5. 05Nitazene – stärker als alles davor
Vor der Kamera
  • Dr. Antonia BendauPsychologin, Wissenschaftlerin und Leitung der AG Partydrogen
    Psychiatrie der Charité
  • Dr. Lukas RoedigerArzt und Wissenschaftler
    Psychiatrie der Charité
  • Prof. Dr. Hendrik Streeck, MdBBeauftragter der Bundesregierung für Sucht und Drogen
  • Norbert E. LyonnArzt für Suchtmedizin
  • Burak CaniperkSozialarbeiter & Streetworker in Berlin
  • Menschen mit Konsumerfahrungen
O-Töne aus 10 Interviews

Jeder, der abhängig wird, sucht irgendwas – und merkt irgendwann, dass diese Substanz ein Fake-Glück und eine Fake-Lösung ist.

Anna (23) – ehemals polysubstanzabhängig
0107
Hilfe & Anlaufstellen

Wissen, wohin, wenn's kippt.

Alle Angebote sind kostenlos, viele davon kannst du auch anonym nutzen.

112
Akuter Notfall

Jemand ist bewusstlos, krampft oder atmet komisch? Nicht zögern: Rettungsdienst rufen (112) oder direkt in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Die Sanitäter:innen interessiert nur, dass alle überleben – nicht, was ihr genommen habt.

Beratung & Unterstützung

Sorgen um deinen eigenen Konsum oder um jemanden in deinem Umfeld? Kostenfreie und anonyme Beratung findest du hier:

Diese Liste wurde gemeinsam mit den Expert:innen der Charité erstellt.